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Penang
Die dicht besiedelte Insel mit internationalem Flughafen ist mit einer von Asiens längsten Brücken und –parallel dazu- einer seit kolonialer Zeit treu dienenden Fährverbindung mit dem Festland und der dortigen Industriestadt Butterworth verbunden. Georgetown, die Metropole der Insel und Malaysias zweitgrösste Stadt, hat sowohl kolonial-englischen wie auch chinesischen Charakter. Neben buddhistischen Chinesen leben hier auch indische Hindus und Moslems und christliche Eurasier friedlich nebeneinander. Die reich verzierten Pagoden, Tempel, Moscheen und Kirchen tragen zum weltoffenen toleranten Flair dieser wichtigen Hafenstadt bei.
Das Essen: wunderbar vielseitig, Lebensart: freundlich und offen. Transport in der Stadt: Rikscha, oder Teksi (so buchstabiert man das auf malaiisch). Man kann aber auch zu Fuss vieles unternehmen.
Nicht vergessen: eine Führung durchs “Cheong Fa Tse Mansion”, der opulenten und hervorragend erhaltenen Villa eines chinesischen Einwanderers, der es hier im 19. Jahrhundert zu grossem Wohlstand gebracht hat.
Wer nicht in der Stadt selbst übernachten will: Ein halbe Stunde ausserhalb Georgetowns kommt man an der Nordküste der Insel zur Touristenhochburg Batu Ferringhi mit seinen vielen internationalen Strandhotels.
Eine geführte Inselrundreise wird von einem unserer Besucher sehr treffend beschrieben:
“...die Eindrücke, die wir beim Besuch des Burma- und des Siam-Tempels aufnehmen, die uns durch ihre Offenheit, Buntheit und Vielfalt bezaubern, in denen wir aber auch die Würde fühlen, die von den enorm großen Buddha-Statuen ausgeht. Vor den Tempeln herrscht emsiges Treiben und Feilschen an den zahlreichen Souvenirständen, an denen auch wir nicht ungeschoren vorbeikommen. Man könnte sich ohne weiteres in einen Kaufrausch hineinsteigern, besonders natürlich in der Batik-Fabrik, die wir anschließend besuchen. Hier sehen wir wie Stoffe bedruckt und bemalt werden.
Wir fahren nun aus der Stadt hinaus zu einer Schmetterlingsfarm, wo Hunderte von Schmetterlingen in einem tropischen Garten gehalten werden. Auch andere Insekten und Kleinsäuger Malaysias werden gezeigt. Gewürze und Obst werden uns schließlich nach einem weiteren Halt am Straßenrand angeboten; wieder begegnen wir der inzwischen wohlbekannten Durian, aber auch der Muskatnuss, die hier am Baum reift. Nach langer Fahrt gönnen wir uns bei einigen Garküchen eine Mittagspause, bevor wir zum Schlangentempel aufbrechen. In diesem Tempel werden Schlangen als heilige Tiere gehalten und wir Touristen können uns mit den Vipern mutig fotografieren lassen. Vor dem Tempel kann man sich seinen Namen auf ein Reiskorn gravieren lassen oder Opferpapiergeld erwerben…”

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